zedif Newsletter

WS 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

mit unserem Newsletter möchten wir Ihnen einen Überblick über unsere aktuellen Kurs- und Beratungsangebote sowie über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Themen Forschungsdaten- und Forschungssoftwaremanagement ermöglichen.

Wie immer stellen wir uns im ersten Artikel „Was ist zedif?“ kurz vor.

Im kommenden Semester bieten wir wieder Praxiskurse zu verschiedenen Werkzeugen und Forschungsdatenthemen. Als Neuerung kommt nun die Möglichkeit hinzu, ein Carpentries-Zertifikat bei Teilnahme an drei spezifischen Kursen zu erwerben.

Auch möchten wir Sie auf Vortragsangebote in kürzerer Form bei den Coffee Lectures und in längerer Form bei der DaLiJe Ringvorlesung hinweisen.

Schließlich berichten wir über vergangene Veranstaltungen, die FDM-Tage 2022 und den FAIRest Dataset Wettbewerb, und informieren Sie über kommende: unseren Stand zur Langen Nacht der Wissenschaft und der FAIR4Chem Award 2023.

Viele Spaß beim Lesen und Weiterbilden.

Ihr zedif-Team

Information

Was ist das zedif?

zedif steht kurz für „Kompetenzzentrum Digitale Forschung“. Wir bieten offene Ohren und helfende Hände für digitale Belange von Forschenden.

Neben den schon etablierten Angeboten der nun als Teil von zedif weiterbestehenden Kontaktstelle Forschungsdatenmanagement kommen Tool-Kurse, Zertifikatskurse und Beratungen in Sachen Softwareengineering und -management in der Wissenschaft hinzu. Auch mit der HPC-Beratung des URZ arbeiten wir eng zusammen.

Wir sind die Hauptanlaufstelle für digitale Anliegen im Forschungsalltag der Universität Jena.

Dabei ist es egal, ob es um eine Schulungsanfrage geht, einen Drittmittelantrag oder die Auswahl oder eigene Entwicklung digitaler Werkzeuge. Kleine Anfragen sind genauso willkommen wie Anfragen nach mehrjähriger Zusammenarbeit. Sollten Sie sich nicht sicher sein, an wen Sie sich mit Ihren Anliegen wenden können, dann finden wir es für Sie heraus und stehen beratend zur Seite.

Unsere Kontaktmöglichkeiten:

Sie können uns auch gern im JenTower in der 21. Etage besuchen. Aufgrund von wechselndem Homeoffice sollten Sie uns jedoch vorher kontaktieren, damit diejenigen unserer Mitarbeiter/innen anwesend sind, die Sie am besten unterstützen können.

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Information

zedifs Digitalsprechstunde

Läuft Ihr Auswertungsskript auf einmal nicht mehr? Verlangt ein Analysetool ein bestimmtes Dateiformat und Sie wissen nicht, wie Sie Ihre Daten in dieses konvertieren sollen? Suchen Sie ein geeignetes digitales Werkzeug für eine bestimmte Aufgabe? Oder haben Sie ein anderes Software- oder Datenproblem, das Sie gar nicht so leicht benennen können?

Dann kommen Sie in die Digital-Sprechstunde! Wir nehmen uns Ihres Problems an. Sollte eine schnelle Lösung nicht möglich sein, vereinbaren wir einen Beratungstermin oder „überweisen“ Sie an geeignete Spezialist/inn/en.

Mit der Digitalsprechstunde bietet das Kompetenzzentrum Digitale Forschung ein niedrigschwelliges Beratungs- und Unterstützungsangebot für Fragen und Probleme rund um den Einsatz von Software für Forschungsaufgaben.

Auf unserer Webseite beschreiben wir, wie sie die Sprechstunde online besuchen können.

Wir achten auf eingehende Fragen zu den üblichen Arbeitszeiten und versuchen möglichst zeitnah zu antworten.

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Ankündigung

Praxiskurse im Wintersemester 2022/23

Im Wintersemester 2022/23 führt das Kompetenzzentrum Digitale Forschung wieder eine Reihe von praktischen Kursen zu verschiedenen digitalen Werkzeugen durch. Wie immer stehen im Wintersemester Kurse für Anfänger/innen im Mittelpunkt, zu Themen wie:

Das vollständige Programm sowie die Möglichkeit sich anzumelden findet sich in unserem Katalog des Qualifizierungsportals. Die Kurse sind offen für alle Beschäftigten und Studierenden wissenschaftlicher Einrichtungen in Jena. Die Veranstaltungssprache ist im Allgemeinen Englisch.

Für das Sommersemester 2023 rücken Fortgeschrittenenkurse wieder mehr in den Fokus: sollten Sie Ideen oder Bedarfe haben, kontaktieren Sie uns bitte.

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Ankündigung

Weiterbildungsangebote zum Forschungsdatenmanagement

Im Wintersemester 2022/2023 bietet die Kontaktstelle Forschungsdatenmanagement wieder ihre Überblickskurse zum Forschungsdatenmanagement für verschiedene Fachdisziplinen sowie Vertiefungskurse zu spezifischen Fragen des Forschungsdatenmanagements an:

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Ankündigung

Online Coffee Lectures zum FDM

Das Thüringer Kompetenznetzwerk Forschungsdatenmanagement (TKFDM) führt im Wintersemester 2022/23 seine Online Coffee Lecture Reihe fort.

Einmal im Monat finden mittwochs von 14:00 bis 14:30 Uhr kurze Vorträge und Gespräche zu verschiedenen Themen rund um das Forschungsdatenmanagement statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Stellen Sie sich eine Tasse Kaffee oder Tee bereit und schauen Sie virtuell vorbei! Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie auf der Coffee Lectures Hompage des TKFDM.

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Ankündigung

Datenkompetenz im Fokus: Data Literacy an der Universität Jena

Das Data Literacy Projekt der Universität Jena organisiert auch im Wintersemester 2022/2023 wieder unterschiedliche Veranstaltungsangebote rund um den kompetenten und kritischen Umgang mit Daten.

Wie in den vergangenen Semestern gehört dazu die DaLiJe Ringvorlesung, in der Expert/inn/en aus verschiedenen Fach- und Arbeitsbereichen in interessanten und allgemein verständlichen Vorträgen spezielle Aspekte bei der Arbeit mit Daten aus praxisorientierter Perspektive vorstellen. Die Veranstaltung umfasst sieben Vorträge, die zwischen dem 24.10.2022 und dem 06.02.2022, montags von 16:15 – 17:45 Uhr im Hörsaal 6 (Carl-Zeiss-Straße 3) stattfinden.

Die Ringvorlesung ist für alle Interessierten geöffnet. Durch die vielfältigen Vorträge aus verschiedenen Fachbereichen bietet sie auch für fortgeschrittene Studierende, Forschende und Lehrende interessante Beiträge.

Studierende aller Fachbereiche können im Rahmen der Ringvorlesung die erste Stufe des studienbegleitenden Data Literacy Zertifikatsprogramms (DaLiJe) absolvieren. Ab dem Wintersemester startet außerdem die zweite Stufe des Zertifikatsprogramms, bei der Studierende vertiefende Veranstaltungen zu unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema Daten belegen können.

Wenn Sie Fragen oder Feedback zum Projekt beziehungsweise dem Zertifikatsprogramm haben, melden Sie sich gerne beim Team des Data Literacy Projekts: dataliteracy@uni-jena.de

Wir unterstützen Lehrende auch gerne bei der (Weiter)Entwicklung eigener Lehrveranstaltungen.

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Ankündigung

Zertifikatskurs Werkzeuge für die digitale Forschung

Im November bieten das Kompetenzzentrum Digitale Forschung (zedif) erstmalig einen Carpentries-Zertifikatskurs an. Durch Teilnahme an drei Kursen zu den Themen OpenRefine, Kommandozeile, und Git kann ein Library Carpentry Zertifikat erworben werden.

Die Carpentries sind eine international tätige und gemeinnützige Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, grundlegende Daten- und Softwarefähigkeiten zu vermitteln, um damit effiziente, offene und reproduzierbare Forschung zu unterstützen. Der Library Carpentry-Zertifikatskurs findet an drei Dienstagen im November 2022 statt und umfasst die folgenden Teile:

  1. Datenbereinigung und Qualitätsverbesserung mit OpenRefine, 08.11.2022 von 8:00 – 12:00 Uhr, Details und Anmeldung
  2. Einführung in die Kommandozeile, 15.11.2022 von 8:00 – 12:00 Uhr, Details und Anmeldung
  3. Grundlegende Versionsverwaltung mit Git, 22.11.2022 von 8:00 – 12:00 Uhr, Details und Anmeldung

Die Kurse können auch einzeln besucht werden. Um das Zertifikat zu erhalten müssen Sie jedoch an allen drei Veranstaltungen teilnehmen. Bitte melden Sie sich in diesem Fall einfach für alle drei Kurse an!

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Carpentries Instruktor Training startet

Im Rahmen der Thüringer Hochschulinitiative für Künstliche Intelligenz ist die Friedrich-Schiller-Universität Jena seit Anfang diesen Jahres das erste deutsche Platinmitglied der Carpentries. Die Carpentries sind eine international tätige und gemeinnützige Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, grundlegende Daten- und Softwarefähigkeiten zu vermitteln, um damit effiziente, offene und reproduzierbare Forschung zu unterstützen. Diesem Ideal unterstellt sich die Organisation auch selbst: alle Materialien werden offen und kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Fokus der Initiative liegt auf den Menschen, die Forschung entweder selbst durchführen oder diese unterstützen.

Unter anderem bildet die Organisation sogenannte Instruktoren/innen für die Vermittlung der genannten Inhalte aus. Dabei setzt die Organisation auf die Methode des Participatory Live Coding, bei der Lehrende und Lernende in der gleichen Softwareumgebung an jeweils eigenen Geräten arbeiten und die Lernenden dabei den Lehrenden folgen.

Im vierten Quartal des Jahres richtet nun das zedif seinen ersten Instruktor Training Workshop aus. Dabei werden die zukünftigen Instruktor/inn/en von drei lokalen Trainer/innen ausgebildet. Die lokalen Trainer/innen haben dafür eine entsprechende Ausbildung am Anfang diesen Jahres durchlaufen und wurden von den Carpentries zertifiziert.

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Ankündigung

zedif, Data Literacy Jena und MSCJ auf der Langen Nacht der Wissenschaften

Am 25.11.2022 findet ab 18 Uhr wieder die Lange Nacht der Wissenschaften in Jena statt. Das zedif präsentiert sich im Foyer am Campus Carl-Zeiß-Straße 3 mit interaktiven Angeboten zum Thema Forschungsdaten und -software.

Besucher können im Wettstreit mit einem Legoroboter einen Zauberwürfel lösen, Kinder können Ihre Eltern programmieren, und es wird ein Glücksrad sowie ein Kartenspiel mit Forschungsdatenschauergeschichten geben.

Das Data Literacy Projekt wird die Rolle und das Verständnis von Daten in Wissenschaft und Alltag thematisieren.

Auch das Michael Stifel Center Jena für datengetriebene und simulationsgestütze Wissenschaften und das Projekt „Eine virtuelle Werkstatt für die Digitalisierung in den Wissenschaften“ werden vorgestellt.

Außerdem wird es einen ersten Einblick in die interaktive Ausstellung „I AM A.I. - Künstliche Intelligenz erklärt“ geben..

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Interaktive Ausstellung „I AM A.I.”

Von Dezember 2022 bis März 2023 vermittelt die Ausstellung „I AM A.I.̈́“ am Campus Carl-Zeiss-Straße 3 alltagsbezogenes Wissen zur Künstlichen Intelligenz.

Die Ausstellung lässt Besucher/innen aller Altersklassen das Thema Künstliche Intelligenz (K.I., englisch: Artificial Intelligence, A.I.) selbständig erkunden. Nicht nur abstrakte Konzepte, sondern auch Alltagssituationen werden angesprochen. Ziel ist neben der Erklärung von Sachverhalten insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema.

Die Ausstellung wurde vom Berliner Unternehmen IMAGINARY konzipiert, das sich der Wissenschaftskommunikation, vor allem im Bereich Mathematik, verschrieben hat und unter anderem interaktive Software, 3D-Drucke und Visualisierungen entwickelt. Gefördert wurde die Entwicklung von der Carl-Zeiss-Stiftung. Veranstalter sind die Universität Jena und das Michael Stifel Center Jena.

Die Ausstellung kann bereits virtuell besucht werden.

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Rückblick FDM-Tage 2022

Auch dieses Jahr veranstaltete das Thüringer Kompetenznetzwerk Forschungsdatenmanagement (TKFDM) die Thüringer FDM-Tage. Die vierte Ausgabe der Veranstaltung stand unter dem Motto „Improve the way you work! - Werkzeuge für das Forschungsdatenmanagement“.

In der Woche vom 20.06. bis 24.06.2022 stellte jede der vier Thüringer Universitäten eine Kategorie von bestimmten digitalen Werkzeugen zum Forschungsdatenmanagement vor. Die Online Veranstaltungen wurden mit kurzen Vorträgen und Workshops begleitet, die einen Einblick in verschiedene FDM-Anwendungen wie elektronische Laborbücher und Daten Management Tools gaben. Wenn Sie die Online-Veranstaltungen zu den Thüringer FDM-Tagen verpasst haben, können Sie sich sowohl die Präsentationsfolien als auch die aufgezeichneten Vorträge auf der Webseite des TKFDMs anschauen.

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Gewinner des „FAIRest Dataset“ Wettbewerbs 2022

Im Frühjahr 2022 schrieb das Thüringer Kompetenznetzwerk Forschungsdatenmanagement (TKFDM) zum dritten Male den Wettbewerb „FAIRest Dataset“ aus. Aufgrund der hohen Qualität der eingereichten Datensätze wurden dieses Jahr erstmals drei Gewinner:innen aus Thüringen ausgezeichnet.

Mit dem Preis möchte das TKFDM den Fairsten Datensatz Thüringens finden und den Aufwand würdigen, der nötig ist, um Forschungsdaten unter Berücksichtigung der FAIR-Prinzipien (auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar) öffentlich verfügbar zu machen. Der erste Platz mit einem Preisgeld von 2.000 Euro ging an Jan Martin Keil aus Jena mit seinem Datensatz Web Data Commons (December 2020) Property and Datatype Usage Dataset, der 2. Preis mit einem Preisgeld von 1.000 Euro ging an Kevin Lindt aus Ilmenau mit seinem Datensatz Non-exponential 1H and 2H NMR relaxation and self-diffusion in asphaltene-maltene solutions und der 3. Preis mit einem Preisgeld von 500 Euro ging an Andy Schumann aus Jena mit seinem Datensatz Autonomic Aging: A dataset to quantify changes of cardiovascular autonomic function during healthy aging.

Auch 2023 wird es wieder einen „FAIRest Dataset“ Wettbewerb gegeben. Informationen hierzu folgen im nächsten Newsletter.

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Monatliche (je)RSE-Treffen im Krautspace

Ab dem Wintersemester 2022/23 wird die Jenaer Gruppe des de-RSE e.V. jeRSE ein monatliches Treffen zum Thema Research Software Engineering (RSE) ausrichten.

Die Treffen werden immer am zweiten Mittwoch eines Monats um 13:00 im Krautspace, den Räumen des Hackspace Jena e.V. in der Krautgasse 26, stattfinden. Jedes Treffen wird mit einem Impulsvortrag starten. Es kann um ein Werkzeug gehen, dass sich jemand angeschaut hat, um eine eigene Softwarelösung, die man mit anderen diskutieren möchte, oder um jedes andere Thema, das zu RSE passt.

Zum ersten Termin, dem 12. Oktober 2022, wird das Thema RSE selbst und der Verein de-RSE vorgestellt.

Alle, die sich für das Thema interessieren, sind eingeladen an den Treffen teilzunehmen.

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FAIR4Chem Award 2023: Der FAIRste Datensatz in der Chemie!

Der FAIR4Chem Award würdigt Forschende der Chemie, die ihre Forschungsdaten veröffentlichen. Datensätze können vom 15. September bis zum 15. November 2022 eingereicht werden.

Der Preis wird für publizierte Datensätze aus der chemischen Forschung vergeben, die in hervorragender Art und Weise die FAIR-Prinzipien (auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar) erfüllen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Transparenz in der Forschung und der Nachnutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse leisten.

Das Preisgeld beträgt 500 Euro, die frei verwendet werden können, und wird vom Fonds der Chemischen Industrie finanziert. Der Preis wird im Rahmen des JCF-Frühjahrssymposiums 2023 verliehen, einschließlich eines Vortrags der Preisträger/innen über den ausgezeichneten Datensatz. Weitere Informationen über den FAIR4Chem Award finden Sie auf der FAIR4Chem Website.

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Das Datenintegrationszentrum am Universitätsklinikum Jena

Das Datenintegrationszentrum (DIZ) Jena unterstützt, vernetzt mit anderen Einrichtungen dieser Art, die Forschung mit Behandlungsdaten. Schwerpunkte der Arbeit liegen bei der Bereitstellung und der Interoperabilität klinischer Daten. Forschende können sich zur Beratung rund um die Verwendung von Behandlungsdaten an das DIZ Jena wenden.

Im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurden an den Universitätskliniken in Deutschland seit 2018 neue Datenintegrationszentren gegründet. Ihre Kernaufgabe ist das Management von Daten der Krankenversorgung für die Bereitstellung in biomedizinischen Forschungsprojekten. Die DIZ sind über eine nachhaltige Dateninfrastruktur miteinander verbunden, so dass standortübergreifende Forschung mit Behandlungsdaten über ein zentrales Portal möglich ist.

Am Universitätsklinikum Jena ist das Datenintegrationszentrum aus einer engen Kooperation des Geschäftsbereichs IT mit dem Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Datenwissenschaften (IMSID) heraus entstanden. Es ist Partner in SMITH, einem der vier Medizininformatik-Konsortien, und hat bereits für mehr als 10 Datennutzungsprojekte die Bereitstellung von Daten der Krankenversorgung ermöglicht, unter anderem für die beiden großen Studien des SMITH-Projekts, ASIC (Intensivmedizin) und HELP (Infektiologie).

Ein Schwerpunkt der Arbeiten am DIZ Jena ist die Interoperabilität klinischer Daten, durch die eine forschungsbezogene und standortübergreifende Weiterverwendung dieser Daten erst möglich wird. Das DIZ Jena arbeitet dazu eng mit Standardisierungsorganisationen und weiteren Akteuren im deutschen Gesundheitswesen zusammen, so dass auch solche Datenarten den FAIR-Prinzipien entsprechend nutzbar werden.

Das DIZ Jena ist außerdem in den Rollout der bundesweit erarbeiteten breiten Patienteneinwilligung für die biomedizinische Forschung und Bioprobennutzung, den Broad Consent, am Universitätsklinikum Jena involviert. Der Broad Consent bezieht Patient:innen aktiv in die Forschungsdatennutzung ein und ermöglicht die Verwendung ihrer Behandlungsdaten auch für künftige Forschungsfragestellungen.

Forschende erhalten über das DIZ Jena Beratungs- und IT-Dienstleistungen rund um die Verwendung von Behandlungsdaten in Forschungsprojekten: Beantragung zur Datennutzung, digitale Datenerfassung, Patienteneinwilligung und -einschluss usw. Weitere Informationen finden sie auf der Website des Datenintegrationszentrums Jena.

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